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Tränen-Zeit – Mein Weg aus dem emotionalen Tief

By on 28. März 2017

So überstehe ich die Tage, an denen ich grundlos oder aus vielen Gründen traurig bin

Was Dir hilft um Deine Tränen-Zeit durchzustehen kannst nur Du selbst herausfinden. Ich erzähle hier was mir hilft. Vielleicht findest Du darin Ansätze für Dich.
Tränen-Zeit - raus aus dem emotionalen Tief
Nr.1
Ich zieh mich zurück und lass den Tränen freien Lauf. Das ist so befreiend und viel besser als dieser Kloß im Hals wenn man versucht sie zu unterdrücken. Man denkt immer wenn man weint, sieht man danach total verheult aus. Aber dieses Heulen wenn es einfach raus kommt, ist so reinigend dass man danach ganz strahlend und rein aussieht.

 

Tränen-Zeit - raus aus dem emotionalen Tief
Nr.2
Wenn so eine Tränen-Zeit kommt, versuche ich zu erfühlen, soweit ich vor lauter Schluchzen dazu fähig bin, was da gerade zum Ausdruck kommen will. Das kann beim ersten Heulen Verletztheit sein. Beim Zweiten ist es vielleicht weil ich jemanden so sehr liebe dass ich einfach Angst habe es könnte vorbei sein. Und beim dritten Mal ist es möglicherweise einfach Weltschmerz. An solchen Tagen kommt oft vieles zusammen.

Tränen-Zeit - raus aus dem emotionalen Tief
Nr.3
Ich überlege natürlich auch die ganze Zeit woher diese Stimmung in mir kommt. Warum gerade heute und überhaupt. Was hat mich gestern sehr beschäftigt? Was war in letzter Zeit? Hab ich mich zu wenig um meine Bedürfnisse gekümmert? Ich mach mir Gedanken um mir erklären zu können, warum ich heut so bin. Manche Fragen kann ich beantworten, manche nicht. Es tut gut sich selbst und das eigene Sein zu hinterfragen. Aber ich muss auch nicht auf alles eine Antwort haben. Manchmal hilft es, aufzuschreiben was in meinem Kopf kreiselt. Um es dort rauszuholen und mir einen Überblick zu verschaffen und mich zu sortieren.

Tränen-Zeit - raus aus dem emotionalen Tief
Nr.4
Wenn ich keine Antworten auf meine Fragen finde und ich es satt habe, dass mein Kopf nicht aufhört zu denken und zu fragen, sage ich mir Stopp!!!! Es ist jetzt einfach so und das ist okay. Ich bin heut nicht gut drauf, das darf so sein und ich versuch mich zu mögen wie ich gerade bin.

 

Tränen-Zeit - raus aus dem emotionalen Tief
Nr.5
Was ich nicht mehr mache: Dieses Gefühl in mir ignorieren. Ich könnte fröhliche Musik einlegen, mich überwinden und was unternehmen um mich abzulenken. Aber ich lege mir eher ein Lied ein was genau meiner Stimmung entspricht und lass mich total hineinfallen.

Zwischentipp:
Ich habe einige Vorträge von Robert Betz gehört und er erzählt darin: Wenn ein Gefühl da ist will es gefühlt werden. Es will Beachtung. Drückt man es weg, kommt es wieder. Erst wenn wir es zulassen und annehmen dann kann es gehen. Ich habe das oft an mir ausprobiert. Es ist sogar sehr spannend, wenn man mal genau hinfühlt. Wo genau sitzt denn das Gefühl, welche Form hat es? Es hat bisher immer funktioniert und ist nie schlimmer geworden, sondern das Unangenehme daran ging weg. Es ist als würde man mit dem Gefühl Frieden schließen und dann quält es einen nicht mehr. Das ist ein weites Feld und wer mehr darüber erfahren möchte, dem stelle ich gern die Vorträge von Herrn Betz zur Verfügung. Schreibt mir oder tragt Euch in meinen Newsletter Versand ein. Im Newsletter gibt es hin und wieder Downloads aus meinem persönlichen Archiv.

Tränen-Zeit - raus aus dem emotionalen Tief
Nr.6
Was ich auch nicht mehr mache: In solchen Phasen den Fernseher einschalten. Ich weiß dass es im ersten Moment gut tun würde, weil man aufhört zu denken. Aber es ist nur eine Ablenkung und hilft mir nicht weiter.

 

Tränen-Zeit - raus aus dem emotionalen Tief
Nr.7
Ich such mir ein Plätzchen wo ich mich wirklich gern aufhalte. Bei mir ist das unsere Massagebank am Fenster oder ich steig aufs Dach. Dort sitz ich dann einfach so rum und schaue in die Ferne.

 

Tränen-Zeit - raus aus dem emotionalen Tief
Nr.8
Ich selbst hab keine Angst aus diesem Tief nicht mehr rauszukommen. Bisher war es immer so: Wenn ich mir die Zeit gebe mich in diese Phase hineinfallen zu lassen, kommt irgendwann der Punkt wo ich merke das alles wieder „Clara“ 😉 wird. Und dann steh ich auf und alles macht wieder Sinn und Spaß. So wie jetzt wo ich hier sitze und das alles aufschreibe.

 

Wenn Ihr den Artikel „Tränenzeit-mein emotionales Tief“ dazu lesen möchtet, dann hier entlang bitte.

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Kathrin Clara Jantke
Cottbus

Ich bin Clara... und ich werde Clara.... Clara als Mensch, als Musikerin und Fotografin, denn ich bin auf dem Weg zu mir selbst. Was mir auf diesem Weg begegnet, was mein Leben bewegt und wie ich die Welt sehe, das erfahrt Ihr hier in diesem Blog. Ausserdem möchte ich sichtbar und hörbar werden, mit meiner Musik, mit meinen Fotos, daher nehme ich Euch mit auf die Reise, es gibt so viel gemeinsam zu erleben und auszutauschen.

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